Wo wir gerade bei TV Kritik sind...

von Max



Unglaublich präzise.

26.3.10 01:24, kommentieren

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Apple...what the fuck is Apple...?

1 Kommentar 26.3.10 00:14, kommentieren

Pro 7 Green Seven

von Lutz

Aus aktuellem Anlass kann ich es mir nicht verkneifen, einen kurzen Artikel über den Pro7 Green Seven Tag zu verfassen.
Pro7 wirbt nun ein weiteres mal damit, ein Programm zum Thema Pro-Umweltschutz aka Anti-Klimaerwärmung zu publizieren.
Da fragt man sich doch, was das alles für einen Sinn hat. Zum einen finden Veranstaltungen wie die Stockcar-Crashchallenge jedes Jahr statt. Sendungen wie zum Beispiel Galileo lassen jeden Tag im Akkord irgendwelche Alltagsgegenstände in die Luft gehen. Pro7 Bonzen Produzenten nutzen Spritschleudern als Transportmittel. Was genau soll also dieses Pseudo-Umweltschutzprogramm vor diesem Hintergrund für einen Sinn haben? Das alles dient doch nur einem Zweck: Den Ruf des Senders bestmöglich auf ein höheres Level zu stellen. Die Wirklichkeit sieht anders aus, man erinnere sich nur an das Konzert, welches im Namen des Umweltschutzes stand: Einen ganzen Tag traten diverse mehr oder weniger erfolgreiche Künstler auf, um die Leute zum Pflichtbewusstsein gegenüber der Natur zu animieren. Im Endeffekt stellte sich raus, dass dabei mehr Strom verbraucht wurde, als dass es im Endeffekt irgendeinen positiven Zweck im Hinblick auf Umweltschutz und Sendungsbewusstsein erzielte.
Der aufmerksame Leser merkt: Das Programm von Pro7 steht konträr zum eigentlichen Verhalten und Programm des Senders und seiner Mitarbeiter.
Warum macht ihr nicht den Anfang, wenn euch euer Lebensraum so am Herzen liegt? Warum versucht ihr euren Ruf so dermaßen zu "pushen", obwohl es im Endeffekt absolut keinen Nutzen auf den weiteren Verlauf des Planeten hat, um den ihr euch doch laut eigener Angabe "so sorgt"?
Ich jedenfalls stehe dem Ganzen mehr als negativ gegenüber, allein aus dem Grund, dass meiner Meinung nach die Regierung in Verbindung mit neuster Technologie, ermöglicht durch Investierung in wissenschaftliche Angelegenheiten, die größte und somit wichtigste Rolle in Sachen Umweltschutz inne hat. Wenn Politiker weiterhin ihren Populismus auf oberflächlichem Niveau abhalten und den Ernst der Lage nicht erkennen, kann selbst ein so beliebter Sender wie Pro7 mit Pseudo-Klimaschutz Programm nicht ansatzweise irgendetwas Sinnvolles bewirken.
Geht es den Größen Deutschlands wirklich um eine grüne Zukunft, sollte man sich dafür weitestgehend auf jeder möglichen Ebene dafür einsetzen und nicht nach eigenem Belieben nach mal hier und mal da, wo es gerade als förderlich für das eigene Image erscheint, handeln.
Das war es erst einmal von meiner Seite. Ich denke, dass spätestens, wenn die GreenSeven vorbei ist, Weiteres folgen wird.

Zusatz von Max

Die Medien, vorallem private Sender, vergewaltigen momentan die globale Erwärmung. Sie schlachten ein Thema, welches immer noch in der Diskussion steht, inwiefern es überhaupt existiert. Jedoch wird dem unwissenden Zuschauer gesagt:"Entweder ihr schützt die Umwelt, oder wir werden in ein paar Jahren hier in Deutschland ersaufen." Einfach nur lächerlich. Dabei tragen viele Sender dazu bei, die "globale Erwärmung" zu beschleunigen. Mein Favorit dabei ist das berüchtigte Infotainmentmagazin Galileo. Vor ein paar Jahren gab es die Rubrik "Co2ntra", die zeigen sollte, wie man zu Hause das Klima schützt. Damals hat Pro7 schon versucht, positiv aufzufallen. Nur dumm, dass direkt danach des öfteren "Galileo Extreme" folgte, wo man dann ausprobiert hatte, welche Explosion am größten ist. Als ich dann von "Green Seven" gehört habe, wurde ich sofort an diesen Mist von Galileo erinnert. Man sollte sich lieber diese Produktionskosten sparen und entweder in ein besseres Programm investieren oder, wenn Pro7 wirklich helfen will, das Geld lieber an Organisationen weiterleiten, die wissen, wie man der Welt hilft. Viele arme Menschen könnten es sicherlich sehr gebrauchen.

2 Kommentare 26.3.10 00:08, kommentieren

Der Kachelmann

von Lutz

Da kommt man am Flughafen an und wird festgenommen. Tjoar, und wäre das nicht schon genug, da wird einem auch noch vorgeworfen, man hätte seine Freundin vergewaltigt und man wird anschließend weggesperrt.
Ein entspannender Tag sieht da deutlich anders aus.
Aber was ist dran? Das weiß zur Zeit niemand außer er selbst und darüber wollen wir an dieser Stelle auch kein Wort verlieren, immerhin ist es schon anmaßend genug, Spekulationen auf den Tisch der Medien zu wuchten. Und Spekulationen sind im Normalfall dadurch bekannt, dass sie von Leuten getätigt werden, die über die Wahrheit nicht 100%im Klaren sind.
Fakt ist: Kachelmann und Management streiten die Vorwürfe der Vergewaltigung ab, welches ja als Reaktion kaum verwunderlich sein dürfte.
Wie auch immer, wir halten erstmal die Klappe. Aber gespannt sein, wie lange der ganze Prozess noch dauert, wie sich die Medien dessen bedienen und was letztendlich an den Vorwürfen dran ist, darf man.

23.3.10 22:33, kommentieren

Meanwhile in Russia....

1 Kommentar 20.3.10 00:57, kommentieren

Stuck in my head

von Max


(Keinen vernüftigen YouTube-Link gefunden)

Ich habe dieses Lied jetzt gefühlte 1000 mal gehört - aber nicht, weil mir es sonderlich gut gefällt, sondern weil es so ein verdammter Ohrwurm ist. Eine sehr bekannte Internetpersönlichkeit verwendete dieses Lied um die Credits musikalisch zu unterlegen und gab dabei auch den Namen des Interpreten inklusive Titel des Liedes an. Als ich laß "Kirsten Dunst" brauchte ich ca. 3 Sekunden um YouTube zu öffnen. Als ich dann ein in meinem Land verfügbares Video gefunden hatte, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Kirsten Dunst im vollen Cosplay-Outfit tanzt und singt in Tokio, Japan. Wenn mir jemand davon erzählt hätte, hätte ich mein Leben verwettet, dass Arnold Schwarzenegger eher ein Comeback feiert, als dass diese Videoaufnahmen existieren. Nicht nur Kirsten prägt dieses Video. Auch die japanischen Bürger und ihre sehr einzigartige Kultur sind zentraler Aspekt des Musikvideos: Cosplay, Sega, Hentai und viele weitere Japanische Kulturgüter finden ihren Platz.

Nachdem sich das Video dann komplett in einen Schädel eingebrannt hat, wollte ich mehr wissen. "Was soll das?", fragte ich mich. Und wenn man eine Frage im Internet hat, gibt es meist nur eine Lösung die gleichzeitig schnell und effizient ist. Denn mann drückt Strg + T und tippt in die obere rechte Suchleiste des Browsers: "[BLABLA] wikipedia" ein und schon hat man eine Antwort auf seine Frage. Das Wort "Akihabara" tauchte mehrmals auf. Nicht nur im Video selbst, sondern auch im Titel und in den osteuropäischen Beschreibungen und Kommentaren fand dieser Begriff seinen Platz. Es stellte sich heraus, dass "Akihabara" eine sehr bekannte Elektronikmeile in Tokio ist. Ein Traum für jeden Nerd, wie ich feststellen musste. Nicht nur eine riesige Auswahl an elektronischer Ware ist dort zu finden - in manchen Geschäften arbeiten die Angestellten in Cosplay-Outfits, was, wie ich mir sehr gut vorstellen kann, die Einnahmen unglaublich steigern wird, denn die Japaner lieben ihre Manga, Anime und Games. Wenn ich also jemals nach Japan fliegen werde, wird dieser kuriose Ort eine der ersten Anlaufstellen sein. Denn soviel gebündelte japanische Geekness ist kaum irgendwo anders zufinden.

Jedoch ist auch das Lied nicht gänzlich neu. In den 80ern war dieser Song der Onehit der Band "The Vapors". Nunja, ich persönlich finde die Kirsten Dunst Version eindeutig besser, da sie vorallem die japanische Kultur in Tokio sehr gut illustriert. Diese Darstellung dürfte das beste sein, das McG bisher geschafft hat. Na gut, wer so eine Filmographie hat, kann sich eigentlich nur verbessern.

1 Kommentar 19.3.10 14:26, kommentieren

Saturn und Konsorten

von Lutz

Na, da siehe sich einer das an: Nicht nur, dass Schumi nach zig Jahren so ganz "überraschend" wieder bei der Formel 1 mitmischt...was natürlich einzig und allein an der, wie er behauptet, "bestimmten Team-Konstellation in Mercedes" liegt, da fahren MediaMarkt und Saturn in den Werbeblöcken bei RTL einen neuen Marketing-Kurs.
Dass die beiden zu einem Konzern gehören, dürfte ja jedem klar sein. Aber spätestens jetzt dürfte einem auch klar werden, wie offensichtlich und schlecht inszeniert die neuen Werbemethoden gestaltet werden: So sieht der Zuschauer zunächst MediaMarkt Werbung. Mario Barth, über dessen monotone Frauenwitze sich langsam ein Pilzgeflecht der Langeweile zieht, erklärt, dass es sich bei MediaMarkt und Saturn ähnlich wie bei Männern und, oh Wunder, Frauen verhält: Die einen haben Ahnung von Technik und die anderen nicht. Das wäre nicht weiter verwunderlich, würde dieser Spot nicht nahtlos in den anderen übergehen, der für Saturn wirbt. Auch hier ein altbekanntes Gesicht: Alice Cooper. In seiner Bar im Weltall steht er hinter der Theke, freches Grinsen inklusive, das wahrscheinlich vom Ende seiner dank Saturn beendeten Geldsorgen kommt, und trocknet Gläser ab. Ein ganz normaler Barkeeper-Job halt. Plötzlich tauchen Gäste auf, die sich erkundigen, ob sie denn hier bei MediaMarkt wären. Alice drückt einen Knopf, die Konkurrenz-Liebenden Besucher fallen durch eine Falltür aus dem Raum und das Saturn-Logo schießt einem typisch ins Auge.
Gut zu erkennen: Beide werten den jeweils anderen unübersehbar ab. Desweiteren geschieht das auch noch ohne zwischengeschalteten anderen Spot...wie wäre es mit Actimel? Briefgold? Kijimea? Lassen wir das.
Fachlich kompetent ist keiner der beiden doch so hochgelobten Elektrofachmärkte, das lässt sich zumindest bei mir aus eigener Erfahrung sagen. Deshalb lieber gleich bei zum Beispiel alternate.de bestellen und vorher Testberichte im Internet lesen. Heutzutage ist man in dieser Hinsicht ja Gott sei Dank unabhängiger von irgendwelchen ahnungslosen Verkäufer-Fritzen, die einen von einem zum nächsten von ihren Kollegen jagen, ohne auch nur den Hauch von einer Ahnung, was sie da tun. Wollte man Marathon laufen, hätte man sich mit Sicherheit bei der dafür zuständigen Stelle angemeldet. Dafür brauche ich weder Saturn, noch MediaMarkt.
Das Internet bietet zahllose Möglichkeiten, sich über Produkte aus allen Sparten zu informieren. Und verfasste Testberichte von Verbrauchern sind mit Sicherheit zuverlässiger, als Mitarbeiter des jeweiligen Konzerns, die nur den maximalen Gewinn im Kopf haben.
Wo wir schon bei maximalem Gewinn sind...wie viel bekommt Schumi eigentlich für sein ganz und gar unerwartetes Comeback?

19.3.10 10:48, kommentieren

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